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Reisedepeschen, Thailand

The Streets of Bangkok

Ihr müsst wissen, ich bin früher an einer großen Hauptstraße in einer wirklich bekannten und geschichtsträchtigen südhessischen Metropole aufgewachsen. Ich bin gegen unzählige Autos und auch Lärm relativ unempfindlich. Mein eigenes Schnarchen würde mich nie stören. Unmengen an Autos definiere ich seit Thailand neu.

Als ich am Flughafen in Bangkok ankam, da konnte ich schon erste Vorahnungen von dem machen, was da noch auf mich zukommen würde. Es gab Taxis, Taxis und nochmals Taxis. Ich stieg am Abend auch in eines, ich wollte einfach nur noch in mein Hotel. Denkt an meinen Trip nach Abu Dhabi.

Wenn ich mich richtig erinnere, war es irgendwie gegen 20:30 Uhr rum, also zu einer Zeit zu der  vielbefahrene Straßen hier in Deutschland schon längst wieder Stop-and-Go-frei sind. Bangkok ist anders. Auch in dieser Hinsicht. Es dauerte nicht lange, da standen mein Taxi-Fahrer und ich im Stau. Es ging schleppend voran und wäre es nur das gewesen: Es wird geheizt und jede noch so kleine Lücke ausgenutzt – mein Adrenalinpegel war rekordverdächtig. Aber hej, ich kam an. Und ich erlebte solche Taxi-Fahrten noch öfter in Thailand.

Bangkok ist eine Mega-Metropole und ich lernte, dass Taxis nicht das beste Verkehrsmittel sein sollten. Bei einer weiteren Fahrt in Bangkok stand ich die meiste Zeit und ich brauchte ewig bis zu meinem Hotel, auch wenn es umgerechnet trotz allem nur wenige Euro kostete (achtet darauf, dass das Taximeter an ist. Ansonsten dran erinnern oder nicht mitfahren!). Die Zeit ging jedenfalls flöten.

Wesentlich schneller sind Motorräder und TukTuks unterwegs. Für wenig Geld (vorher aushandeln!) rast der Fahrer nur so durch jede erdenkliche Auto-Lücke und ich ertappte mich dabei, wie ich die ganze Fahrt über mich zwar am TukTuk festhielt, wie unglaublich spannend das jedoch war. So James Bond-like. Sowas von!

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Typisches Straßenbild Bangkoks: TukTuks, Taxis, Busse und Autos. Nicht immer so brav hintereinander wie hier im Bild.

Abraten würde ich euch von eigenen Verkehrsmitteln, zumindest in großen Städten wie Bangkok. Wenn ihr damit keine Erfahrung habt, macht es wenig Sinn und wenn es ganz blöd kommt, steckt ihr noch mitten in einem (durch euch) verursachten Unfall. Auf Bangkoks Straßen gelten zwar Verkehrsregeln, aber auch das Gesetz der Straße. Und ich bin mir sicher, dass beherrschen nur die Einheimischen und langjährige Autofahrer.

Nehmt TukTuks, Motorräder und den öffentlichen Nahverkehr. Ab und an Taxis. Das kostet dort alles nicht die Welt. Und den Rest lauft ihr einfach. Nur so könnt ihr euch durch die vielen Straßenstände futtern.

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